Hallo,
meines Wissens geht es bei der teilweise niveaulosen MiM um den Verlag für Technik und Handwerk und NICHT um den Neckarverlag!
Allerdings ohne daß ich da jetzt bzgl. irgendwelcher möglichen Verflechtungen recherchiert hätte...
Wenn ich aber auch sinngemäß richtig liege, kann man diese Ubernahme doch auch als mögliche Chance sehen: Vielleicht bemüht sich der Neckarverlag nun auch um die bisherigen Leser der MiM, indem er eben ein akzeptableres Niveau bietet.
Oder meint Ihr, Herr Rabensdorf würde sein "Lebensabschnittswerk" dem nächstbesten Hergelaufenen überlassen? Ich habe ihn zwar nur kurz persönlich kennengelernt, aber hatte einen sehr gewissenhaften Eindruck von ihm gewonnen.
Ein ganz anderer Punkt drängte sich mir aber sofort auf: Die bisherige GarBa ist wohl recht genau kostendeckend kalkuliert - aber mit erheblichen ehrenamtlichen Anteilen! Diese werden wohl weitgehend entfallen (abgesehen von den Autorenbeiträgen, die in einem akzeptablen Stil abgeliefert werden), bzw. nun von Angestellten übernommen werden, die bezahlt sein müssen.
Von daher erwarte ich eigentlich eher eine Mischung aus leichter Stilverschlechterung einiger Beiträge und "mittelleichter" Preiserhöhung.
Dazu muß ich allerdings sagen, daß ich bei der bisherigen Garba zu etwas höheren Preisen noch bereit gewesen wäre, auch wenn ich nicht mit allen Beiträgen darin viel anfangen kann. Die MiM dagegen hatte ich während der Krise abbestellt, und das ohne allzu große "Trauer".
Ich sehe der Zukunft der GarBa auch mit gemischten Gefühlen entgegen, aber nicht unbedingt durchweg pessimistisch. Der NV ist schließlich nicht der VTH, und Konkurrenz ist hier sicher eher förderlich.
Vielleicht sollten wir ja einfach mal hier unsere Erwartungen (einschließlich der Bereitschaftslage bzgl. Preisgestaltung) zusammentragen und dann dem NV gesammelt übermitteln. Wo sonst kann der Verlag so repräsentative Informationen herbekommen? Jetzt wäre genau der richtige Zeitpunkt dafür.
Grüße
Stephan