Gefedertes Drehgestell

  • Hallo zusammen,

    nachdem ich mich seit jahren mit zwei ungefederten Drehgestellen rumgeärgern mußte habe ich endlich mit dem Bau von gefederten Drehgestellen begonnen. Die meisten Teile sind Laser geschnitten. Anbei mal ein Bild. und noch eine Frage: Für die Federung wollte ich, wie im zweiten Bild zusehen, Gummi federelemente nehmen. Früher gab es die bei Conrad sind aber nichtmehr im Programm. Hat irendwer eine Bezugsquelle für diese Teile?

    Gruß Rene

  • Hallo,

    ich komme immer bei denn Angaben der Federkräfte ins schwimmen. Also, wieviel Newton braucht´s um um z.B. 100 kg ( Fahrer und Wagen, ich wieg nicht soviel 8o ) gescheid´t abzufedern? Kann man sagen pi mal Daumen sind 10N = 1 kg?

    Gruß,

    chris69

  • Hallo Freunde
    Mit solchen Gummielementen wird eigentlich nur die Schläge und Vibration gedämpft .
    Eine gute Federung die die Sicherheit erhöht sollte Einfedern können um Unebenheiten oder Verwindung ausgleichen zu können !
    Mit den besten Grüssen Hannibal

    * 1940 † 2017

  • Fast:

    1 kg = 9.80665002864 N
    1 N = 0.101971621 kg

    nur kann niemand so genau wiegen...

  • Tip: In der Wikipedia gibts auch im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich viele Grundlageninfos.

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

    ValveGear Constructor - Dampflokomotivgestänge halbautomatisch auslegen lassen und/oder auf weitere Zielwerte optimieren - in Sekunden, nicht in Tagen!

    Niederstrasser, "Leitfaden für den Dampflokomotivdienst" - Download
    Garbe, "Die zeitgemässe Heissdampflokomotive" - Download
    "Theoretisches Lehrbuch des Lokomotivbaues" - Download

  • Hallo zusammen,

    erstmal danke für Eure Hinweise. Diese Drehgestelle sind für mich noch total in der Entwicklungsphase. Ich habe nur mal kurz das Cad angeworfen und die Datei einem Kumpel zum Schneiden gegeben. Eigendlich wollte ich Schraubenfedern für die Federung nehmen. Dann ist mir jedoch aufgefallen, daß ich die ja führen muß deshalb sind mir die Gummipuffer eingefallen. Ist erstmal nur eine Idee und bei der Riehlein Lok und bei vielen Wagen die ich gesehen habe reicht das aus. Mal schauen. Ich habe natürlich auch im Netz gesucht doch dort habe ich nur welche gefunden die nicht an den normalkäufer versenden. Ich benötige aber auch relativ weiche (wegen der Einfederung) und sie sollten möglichst einheitlich sein. Deshalb scheidet die Bucht fast vollständig aus. Mal schauen.


    Ich werde weiter berichten. Gruß,

    Rene

  • Hallo Rene

    Meine Wagen sind alle mit Blattfedern abgefedert. Damit lässt sich die gewünschte Federhärte einfach durch die Anzahl und die Stärke der Federbleche einstellen.

    Gummielemente oder Silentblocks benutze ich nur als Anschlag um bei vollständig durchgefederten Blattfedern die Druckspitzen etwas abzufangen.
    Einen wirkungsvollen negativen Federweg von mindestens der Höhe des Spurkranzes lässt sich mit Gummielementen allein nicht realisieren.
    Dieser ist aber notwendig um bei Absenkungen des Schienenkopfes ein Auflaufen des Spurkranzes zu verhindern.

    mfg

    Thomas

  • Hallo !

    Unter meinen Wagen laufen gummigefederte Drehgestelle, die dem weit verbreitetem Diamond- (Fachwerk-) Drehgestell nachempfunden sind. Die Radsätze sind mit Nadellagern gelagert, bei den neueren Drehgestellen mit Kugellager. Die gesamte Konstruktion besteht aus Flacheisen, U-Eisen und Vierkantrohr. Gefedert wird mit Gummifedern 20x20 oder 20x25.

    Meine Schmalspurwagen sind unbeladen schon recht schwer (etwa 30-40 kg). Beladen mit Menschen je nach Gewicht der jehnigen etwa 5-10 mal schwerer. Das Drehgestell ist konstruktiv auf etwa 120-150 kg Tragfähigkeit ausgelegt, was es in der Realität auch "packt" ohne sich zu zerlegen. Da geht eher noch mehr....

    Gummifedern sind in jedem Fall zu empfehlen, da sie nicht "durchschlagen" - gerade bei Wagen mit großen Ladegewichtsänderungen.

    Zwischenzeitlich sind 20 Drehgestelle davon gebaut, weitere werden folgen. Bis jetzt ohne negativen Erfahrungen selbst bei übelster Gleislage (Mobilschienen im unebenen Rasen verlegt).

    Gruß Matthias

  • Nicht ganz detailgetreues, aber gut funktionierendes Drehgestell eines Bedienwagens. Getarnt als Behelfstender, 5", Gesamtgewicht mit ca 20 l Wasser, 2 Kg Kohle + Bediener ca 125 Kg. 10 Jahre alt. Auch auf schlechten Gleisen gute entgleisungssichere Laufeigenschaften. Entscheidend ist die Wahl der Gummihärte der 4 Silentelemente und die Elastizität der Drehgestelle. Gruß Fritzle

  • Hallöchen !!!!!!!!!!!!!!!!

    Also wir haben starre Diamonddrehgestelle, die laufen 1a.

    Desweiteren haben die anderen Drehgestelle richtige Achskisten und einen negativen(nach unten) Federweg von mindestens 5mm. Dann ist die obrige Lagerung auch mit Gummistreifen, z.B. 10x10x60 mm, realisierbar. Die Blattfedern aus NIROSTA-Streifen(1x13mm) drücken bei Gleisunebenheiten die einzelne Radscheibe nach unten. Selbst in übelster Gleislageist kein Hilfszugeinsatz nötig.

    Allerdings haben wir auch schon (Sitz-)Wagen gesehen bei denen der Federbund am Rahmen anlag, also nicht mehr zurück federte.

    Grüße
    Bahn-Stephan

  • Hallo zusammen,

    ich besorg mir meine Gummipuffer immer im regionalen techn. Großhandel. Wenn du keine Rechnung brauchst, geht mit dem Preis meistens was. Wir bestellen vom Verein her eh immer gleich 100 oder 200 Stück, da komm ich bei 20x20 als gut mit 0,8 bis 1,1 Euro weg. beidseitig mit Innengewinde, damit man sie ohne Probleme wechseln kann ohne alles zerlegen zu müssen,

    Gruß
    HD

  • Hallo zusammen,

    da habe ich ja eine schöne Diskussion losgetreten. Aber ich habe dadurch heute auch sehr schöne Drehgestellvarianten gesehen.
    Die Federung der Drehgestelle siht meiner sehr ähnlich. Mittlerweile habe ich auch Gummipufferelemente bestellen können. Vielen Dank für die Hinweise. Ich werde weiter berichten.

    Gruß Rene

  • Hallo Rene!

    Also ich kann dir auch nur Gutes von den Gummipuffern sagen!

    Ein Bekannter von mir hat die Dinger schon vier Jahre verbaut, bevor ich mich entschlossen habe auch welche zu verbauen, hab ich mir das Genau angesehen und durch seine guten Erfahrungen damit , bzw durch die Fahreigenschaften der Wagen bin ich überzeugt, dass die Lösung eigentlich nicht schlecht ist!

    Bei mir sieht das Übrigens so aus!

    Baubericht der Drehgestelle wird bald gestartet, dann gibt es mehr davon zu sehen.

    MFG Michael