Die Herstellung des neuen Fahrpults aus Stahlblech 0,75mm
Abbigen der Kanten mit der Handbiegemaschine
Passt.
Die Herstellung des neuen Fahrpults aus Stahlblech 0,75mm
Abbigen der Kanten mit der Handbiegemaschine
Passt.
Innenraumdesign im englischen Vorbild.
Nach dem Aufkleben einer hinteren Deckelplatte aus Kunststoff färbt mein Sohn den Ghettoblaster schwarz. Trockenphase.
Mit einem silbernen Lackstift werden die hervorstehenden Teile dann gestrichen (gemäß meinen Erinnerungen aus den 80ern).
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Dann beginnt die Bildersuche nach Instrumenten im Internet und das Einfügen mittels LibreOffice (Word geht auch) auf eine leere Seite.
Ausdrucken (Fotodruck!) auf transparentem Decalpapier und über Nacht trocknen lassen
Finishen mit Hochglanzlack
12 Stunden trocknen lassen. Beim 1. Versuch hatte ich das Lackieren vergessen. Als das Decalpapier ins Wasser kam, löste sich der Inkjet-Aufdruck sofort auf.
Englische Signale
Das selbstgeänderte Nameplate von BAGULEY
Kaffeeweißer
Feuerlöscher in 1:6 und erste Decals an dem Fahrstand
Eine einfache Biegevorrichtung für die Handgriffe
...und weiter geht's.
Nach endlosem Schweißgefummel und Mißerfolgen mit der Haltewilligkeit des Bleches, habe ich die eiserne Motorhaube beiseite gelegt und mich auf mein Handwerk besonnen.
Doch hier erst mal ein Bild des Griffes mit gelötetem Anschlag
Aus Sperrholz ließ ich mir im Baumarkt Brettchen zuschneiden und verleimte / verschraubte diese, nachdem ich sie mit Vorstreichfarbe beschichtet hatte. Das kleine Loch ist das Schauglas für die Tankuhr, das große ist für den Lautsprecher (später mal Dieselgeräusch und Hupe)
Dann kam der Deckel dran, der an den Seiten 2mm über stehen musste und vorne sogar einen Überstand von 5mm haben soll. Mittels meiner Oberfräse und einem Rundfräser 22 habe ich die Rundungen hergestellt. Das überstehende Blech wurde auch eingefräst, am Objekt gebogen und verschraubt.
Zwischendrin wurde die Haube schon in Rapsgelb lackiert, der Deckel gespachtelt und gefüllert.
So sieht das dann mit gelber Kabine aus. An der Tür die beiden Griffe. Dort fehlt zwar noch das komplette Innenleben, aber zumindest für eine Probefahrt zum Okktoberfest hat's gereicht.
Ehe ich es vergesse: der fast fertige CO2-Feuerlöscher in 1:6. Der Sprühtrichter ist aus einer Kulispitze. Der Löscher selbst ist eine Wasserspritze aus dem Internethandel.
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1. Testfahrt am 3. Oktober 2016 bei schönstem Sonnenschein mit dem späteren Eigentümer. Der schwarze Gurt verhinderte den Verlust des Daches,
Video von meiner 1. Fahrt mit der Industrielok. Der Graupner-Regler piept zwar beim Anfahren, doch das wird schon nach wenigen Metern vom Abrollgeräusch übertönt. Kritischer Punkt für mich war das Bewältigen der Steigungsstrecke auf unserem Vereinsgelände in Karlsruhe. Mit 12V (halber Spannung) fuhr die Lok heute 3 Stunden, dann bemerkte man das Absacken der Leistung deutlich. Einige von Euch kennen auf unserem Gelände sicherlich auch die etwa 50m lange Gefällstrecke vor dem Haltesignal zur Bahnhofseinfahrt. Hier fuhr ich etwas zu schnell aus dem Tunnel raus und die Lok begann eine ungebremste Talfahrt. Durch meine Notbremsung mit den Sohlen im Schotter verlagerte ich leider das Gewicht des Bedienwagens zu weit nach hinten und die Kupplungskette zur Lok riss ab. Während ich fluchend in die Böschung kippte und mir die Vegetation aus der Nähe ansah, sauste die Baguley davon. Gottseidank gab es keine Zeugen. ![]()
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1. Testfahrt endet mit Unfall - bitte nicht lachen und nicht weitersagen!
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Hallo Harald
Das Video ist leider nicht zu sehen, da für Privat eingestuft.
Der dadurch abgerissene Puffer an meiner Lore ist durchaus als Zeuge zu bewerten....außerdem ist meine Kuppelkette nicht gerissen sondern du hast den Kuppelbolzen verloren ![]()
Hallo Harald,
leider hast du das Video nicht für alle freigegeben.
Wieso deine Lok ungebremst auf Talfahrt ging ist mir unklar, du hast doch eine Motorbremse
in der Lok. Mit dem Baustein nach Beitrag 28 musst du nur die Fahrtrichtungsrelais abschalten, und der Motor geht auf Kurzschlussbremse.
Wenn du allerdings mit dem "Regler" nach Beitrag 34 fährst, nach Beitrag 85 Bild 2 zu vermuten, dann sind die genannten elektrischen Daten eindeutig falsch.
Wenn es ein Regler ist, dann darf sich die Lok keinesfalls ungebremst auf Talfahrt begeben, denn der "Regler" weiß ja laut den Eigenschaften wie schnell der Motor dreht und müsste die Drehzahl nach deiner Vorgabe halten. Ansonsten hast du nur einen Steller verbaut.
Volker
Hallo Harald
Das Video ist leider nicht zu sehen, da für Privat eingestuft.
Jetzt müsste es gehen.
@Volker:
Es ist definitiv ein Regler verbaut, die Schussfahrt in Karlsruhe kann man vermeiden, indem man sehr langsam in das Gefälle hineinfährt und nicht so forsch wie ich. Mit Smartphone und Regler in der Hand und zu hohem Adrenalin. Bei langsamerer Fahrt ist die Geschwindigkeit am Hang durchaus feinfühlig zu dosieren. Wir sind an diesem Tag da mehr als 10x runtergefahren, hat gut funktioniert. An den feinfühligen Regler muss ich aber erst noch gewöhnen. Momentan baue ich an einem gebremsten Bedienwagen, für alle Fälle. ![]()
@Jonas Sommer
Danke. Dann mache ich mal auf die Suche nach dem 5er Inbusschlüssel. ![]()
Weiter geht es mit der Anpassung des Fahrpults in das Kabinengehäuse. Ein paar Muttern der Griffe und Zierschrauben sind innen im Weg und müssen im Blech ausgespart werden. Rein - raus - rein - raus.
Die kleine Kelle von Dragon aus Hongkong ist unverlierbar befestigt, soll aber während der Fahrt mitschaukeln. Wem die früher mal gehört hat, darf man leider nicht mehr schreiben. Soviel sei gesagt: einem deutschen Kradmelder. Das Lenkrad ist übrigens von Wedico und für einen Scania Truck.
Der CO2-Löscher wird noch mit einem Gurt befestigt
Aus einer HO-Peitschenlampe aus den 60ern mit 16V habe ich eine Fahrstandleuchte gebaut. So fährt's sich besser im Dunkeln, als eine komplett erleuchtete Kabine zu haben.
Das Radio, die Tupper-Thermoskanne und ein voller Becher mit Tee und Milch (noch nicht fertig) machen die Szene lebendiger. Links über die Pseudoleuchtanzeige soll mal ein Fahrradtacho kommen. An die Wände kommen noch diverse Hinweisschilder, Warnaufkleber, etc. Diese kleinen Dinge auf dem Pult werden unverlierbar von unten festgeschraubt.
Auch ein Klappsitz für die Kabine (Blechdose Pfefferminzbonbons) ist momentan noch in der Mache.
Bevor dann alles reinkommt, muss ich noch fertig lackieren und die Fensterscheiben aus Makrolon einbauen.
Nebenbei habe ich dann auch noch einen Benzintankdeckel aus einer Rohrverschlusskappe D=18mm (Originalgröße wäre dann ca. 108mm) hergestellt.
Moin Harald,
wirklich schön anzusehen und getreu dem Motto: "Bastler - die können doch wirklich Alles gebrauchen!" ![]()
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Grüße Dietrich
Hi Harald,
wirklich schön, vor allem der Tee mit Milch sind ja typisch englisch. Das einzige was nicht passt ist die Rot-weiße Kelle. Sowas hab es so weit ich weiß nie in England. Eine rote und eine grüne Fahne wären da deutlich "landesgerechter".
Viel Spaß beim Weiterbau
Jonas