Baubericht 20' Flatcontainer mit Klappstirnwänden
Liebe Modellbaukollegen,
In einem früheren Bericht hatte ich Euch mein Modell eines Niederflurcontainertragwagens vorgestellt. Weil auf schöne Güterwagen auch eine interessante Beladung gehört, habe ich mir verschiedene Container als Ladegut gebaut. Die Standardbauform der Container sind die Blechkisten. Es gibt aber auch Exoten, die man seltener zu Gesicht bekommt. Ich hatte berufsbedingt auch mit diesen Ladebehältern zu tun und fand auf dem Lagerplatz einer Bremer Containerfirma, auf dem auch gerne Tatortfolgen mit wilden Verfolgungsjagden um die Containerstapel gedreht wurden, so einen Sonderling. Es handelte sich um einen Flatcontainer mit Klappstirnwänden.
Bei dieser Bauform können die Stirnwände auf den leeren Containerboden geklappt werden. An den unteren Gelenken der Stirnwandsäulen lassen sich Zapfen herausklappen, auf die dann der nächste Flat aufgesetzt werden kann. Sieben Stück übereinander ergeben die Höhe eines Standardcontainers und so wird auf dem Schiff nur ein Stellplatz benötigt.
Hier ist dieser Flatcontainer zu sehen, die rechte Stirnwand liegt flach auf der Bodenplatte
Beim Bau des Modells fing ich mit den Ecksäulen an. Es wurden gleich zwei Stück auf Kiel gelegt. Das zweite Exemplar ziert heute den Schreibtisch des Firmenchefs.
Am oberen Ende sitzen die Verriegelungsblöcke
Am unteren Ende der Ecksäulen sitzen Gelenkstücke, die in vertikaler Position verriegelt werden können.
Hiervon machte ich mir eine Konstruktionszeichnung.
Die fertigen Gelenke
Das Gelenk mit Säulenfuß
Gelenk mit aufgerichteter Ecksäule
Klapphaken für die Verriegelung mit dem nächsten Container
Klapphaken hochgeklappt und verriegelt (um 90° gedreht)
Drehgelenk mit unterem Querträger verbunden. Bei dem Gelenk ist links unten die Öffnung für den Verriegelungsbolzen zu sehen
wird fortgesetzt