Hallo Chris,
das habe ich. Dein Eindruck ist vollkommen richtig. Was man hier noch nicht sieht ist, daß der Tender noch zwei Fußrasten bekommt, damit man
sich die Knie nicht in den Bauch rammt.
Gruß
Jorge
Hallo Chris,
das habe ich. Dein Eindruck ist vollkommen richtig. Was man hier noch nicht sieht ist, daß der Tender noch zwei Fußrasten bekommt, damit man
sich die Knie nicht in den Bauch rammt.
Gruß
Jorge
Guten Abend,
endlich konnte der Tender fertig gestellt werden. Für die Verbindubng zur Lok wurden zwei Schnellverschlüsse angebracht:
Nun konnte die Dichtigkeit geprüft werden. Insgesamt gehen ca. 9l Wasser hinein. Eine Stelle, and er es überhaupt nicht vermutet wurde, war undicht. Und zwar hatte eine
Blindniete ein Loch, was aber schnell abgedichtet war. Hier der Fertige Tender mit Fußrasten:
Die Wasserverbindungsschläuche müssen noch auf Maß gebracht werden.
Jetzt kann es an die Lok gehen, um sie zum Dampfen zu bringen.
Saludos
Jorge
Die
Hallo Jorge
Das ist schick geworden!
Nun wirst Du sicher das Transportproblem angegehen wollen, denn sobald eine JungfernFahr hinter Dir und der Lok liegt, wird der Wunsch unbändig sein, mit der neuen Lok auf Reisen zu gehn, auf Strecken nah und fern.
Gruß
Johannes
Hallo liebe Dampffreunde,
nach einer längeren Zwangspause bin ich wieder aktiv. Jetzt war es so weit, daß ich die komplette Lok auseinander gebaut habe, um einerseits fehlende Lackierungen nachzuholen und andererseits einige Schwachstellen nachzuarbeiten. Hier ist die ganze Pracht in seinen Einzelteilen. Die Lok ist nicht wiederzuerkennen:
Nun kann der Rahmen endlich lackiert werden:
Nach und nach werden die Einzelteile wieder aneinandergefügt:
Saludos
Jorge
Hallo,
es wird Zeit den Kessel aufzuheizen und die ersten Versuche unter Dampf zu starten. Dazu wird ein Testaufbau vorbereitet:
Außerdem braucht man noch destilliertes Wasser mit einer Hilfspumpe und einen Propanbrenner:
Jetzt wird das Allererstemal angeheizt:
Heureka, sie läuft auf Anhieb!
Und wer es etwas Lebhafter haben möchte kann es hier sehen:
und hier
Die Bildqualität ist nicht umwerfend aber die Freude um so größer. Es hat sich gelohnt.
Nun kann es an die Feinheiten gehen.
Saludos
Jorge
Hallo,
nachdem alle Undichtigkeiten beseitigt sind bleibt das Problem, daß nach dem Hochheizen des Kessels und ersten Start eine Unmenge Wasser aus dem Zylinderauslaß kommt. Ist das normal, oder habe ich da etwas übersehen? Wer hat eine Idee und kann mir weiterhelfen?
Gruß
Jorge
Moin Georg,
Zitat... daß nach dem Hochheizen des Kessels und ersten Start eine Unmenge Wasser aus dem Zylinderauslaß kommt. Ist das normal, oder habe ich da etwas übersehen?
das ist das Anfangskondensat und wohl dem massiven Dampfverteiler Deiner Lok geschuldet. Der massive Block muss erst mal durchwärmen. Außerdem ist Deine Einschätzung wohl eben auch dem Umstand geschuldet, dass es Deine erste Lok ist und Dir da möglicherweise Erfahrungen fehlen.
Bei MARTIN brauche ich beispielsweise keine Zylinderentwässerung, weil der Zylinderblock direkt auf dem Kessel sitzt und beim Anheizen sofort durchgewärmt wird und Kesseltemperatur hat.
Viele Grüße
Dietrich
Moin Dietrich,
danke für die Aufklärung. Das bedeutet, daß ich damit leben muß.
Saludos
Jorge
Hi Jorge,
prinzipiell ja. Ich habe recht große Graugusszylinder an meiner Lok. Da hilft es vor dem Losfahren die Zylinderentwässerung zu öffnen, die Bremse anzulegen und den Zylinder mit wenig Druck mit Dampf zu durchströmen. Anfangs kommt nur Wasser, aber nach rund 20 Sekunden kommt nur noch Dampf. Dann einfach die Lok minimal bewegen, bis eine andere Zylinderkammer durchströmt wird. Wenn du das bei allen Zylinderkammern gemacht hast, kannst du losfahren, ohne dass die Lok Wasser spuckt.
lg Jonas
Hi Jorge,
prinzipiell ja. Ich habe recht große Graugusszylinder an meiner Lok. Da hilft es vor dem Losfahren die Zylinderentwässerung zu öffnen, die Bremse anzulegen und den Zylinder mit wenig Druck mit Dampf zu durchströmen. Anfangs kommt nur Wasser, aber nach rund 20 Sekunden kommt nur noch Dampf. Dann einfach die Lok minimal bewegen, bis eine andere Zylinderkammer durchströmt wird. Wenn du das bei allen Zylinderkammern gemacht hast, kannst du losfahren, ohne dass die Lok Wasser spuckt.
lg Jonas
Hallo Jorge,
so wie Jonas das beschreibt, mache ich es seit 35 Jahren.
Viele Grüße
Manne
Guten Abend Jonas und Manne,
vielen Dank für den Hinweis. Das werde ich beim nächsten Test ausprobieren. Jetzt muß ich noch die Wasser- und Ölpumpe zum Laufen bringen.
Gruß
Jorge
Hallo,
nachdem meine Lok soweit fertig ist, muß nur noch der Keramikbrenner eingebaut werden. Ein Problem bleibt mir noch. Die Dampfpfeife verträgt nur einen relativ geringen Dampfdruck. Bei höherem Druck rauscht es nur noch anstatt zu pfeifen. Physikalisch handelt es sich um eine einfache gedackte Pfeife. Ist es möglich solche Pfeifen auch bei höheren Drücken zu nutzen? Was für Erfahrungen habt ihr?
Gruß
Jorge
Hallo Jorge,
wenn du am Eingang der Pfeife eine Drossel vorsiehst könnte es besser werden.
In den Pfeifeneingang Gewindeschneiden und darin einen Gewindestift aus Messing mit 1 mm Bohrung
einbauen.
Das würde ich so probieren. Die Drossel kannst du somit zu jeder Zeit verändern.
Gruß
Werner
Guten Abend Werner,
das ist eine gute Idee! Vielen Dank. Sobald meine Drehbank wieder flott is, wird es realisiert. Ich berichte dann.
Gruß
Jorge
Hallo,
zum Abschluß noch ein paar Bilder der fertigen Lok. Sie ist jetzt bereit für den Umbau auf Gas. Da ich aus diesem Umfeld überhaupt keine Erfahrung habe, hat sich Dietrich freundlicher Weise bereit erklärt, diesen Umbau auszuführen.
Jetzt kann es mit Volldampf an die Planung und Ausführung der Gleisanlage gehen.
Saludos
Jorge
Hallo,
in der letzten Zeit wurde die Schwachstellen meiner Lok überarbeitet, die sich bei den verschiedenen Tests ergeben haben. Außerdem wurde das Abdampfrohr von den Zylindern in den Kamin verlängert, da ja nicht mit Kohle sondern mit Gas geheizt werden soll:
Auch die automatische Wasserpumpe und der Öler wurden überarbeitet:
Saludos
Jorge
Hallo,
nun kann es mit dem Keramikbrenner weitergehen. Passend zu der Brennkammer wurde das Brennergehäuse angefertigt:
Hier ist die Aufnahme für Venturidüse, Düse und Anschluß der Gasleitung:
Der Zusammenbau sieht nun so aus:
Außerdem wurde Edelstahlwolle (Auspuffwolle bie 1200Grd) eingefügt, um evtuell die Gas verteilung zu verbessern(?).
Der Testaufbau für die ersten Versuche:
Nach einigen Versuchen gelingt es ein gleichmäßiges Glühen der Keramik zu erzielen:
Das Glühen der Keramikplatte kommt auf dem Bild nicht gut heraus.
Leider dauerte die Freude nicht allzu lang. Nach kurzer Brenndauer schlägt die Flamme in den Mischerstutzen zurück.
Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Vielleicht gibt es hier jemand, der eine Idee oder sogar Erfahrung hat, was
man verändern muß.
Auf kluge Ideen bin ich gespannt.
Gruß
Jorge
hallo Jorge!
Leg statt der Wolle ein Edelstahlfeingitter direkt unter die Keramik. Das sollte den Flammrückschlag aufhalten.
Gruß Gerd
Vielen Dank Gerd,
das habe ich vorgesehen, nur wurde es bis heute noch nicht geliefert. Sobald es da ist, werde ich wieder berichten.
Gruß
Jorge