Nun möchte ich Euch meinen Kittel Dampftriebwagen vorstellen, an dem ich z.Zt. baue.
Hier bei seiner "Jungfernfahrt", allerdings noch nicht mit eigener Kraft. Doch nun erstmal zum Anfang.
Als Erstes entstand die eigendliche Kraftquelle, nämlich der Kessel. Aus Bedienungs- und Gesundheitsgründen soll der mit Gas beheitzt werden. Schließlich sitzt man auf dem Fahrzeug, mit der Nase fast über dem Kamin.
Hier die Feuerbüchse mit 12 leicht schrägen Siederohren und der Deckel mit 19 Rauchrohren.
Hier nun der Blick in den Kessel vor dem Einlöten der Oberplatte.
Aus Dreh- und Biegeteilen entstand die aufschraubbare Rauchkammer mit Kamin, die dann noch ein Abdampfrohr und eine Speisewasservorwärmschleife bekam.
Hier nun der fertige Kessel mit allen Amaturen. Leider funzt der Injektor No. 2 von https://maccmodels.co.uk/live-steam-fit…-injectors.html nicht richtig. Ansaugen tut er gut aber in den Kessel bekommt er nichts. Hab das Speiseventil gegen ein Absperrbares getauscht, damit ein leckes Rückschlagventil den Injektor nicht unzulässig aufwärmen kann.
Aus den Erfahrungen vom Akkutriebwagen entschied ich mich für eine Maschinenleistung vom ~100W. Bei einer 2zyl, Volldruckmaschine mit 20mm Dm und 27mm Hub (Original 220mm und 300mm) wird diese Leistung bei 4 Bar erbracht (lt. Exel-Berechnung).
,Wegen der schrägen Anordnung des Schieberkastens beim würtembergischen DTW baute ich den Zylinder aus 32mm Sechskant.
Wie bei einer 45mm Lok erfolgreich eingesetzt, baute ich auch hier Koben und Schieber aus Teflon welches keine Schmierung benötigt.
Wie beim ATW wurde für den Rahmen Teile von Knupfer und Laserteile von https://www.laserteile4you.de/materialien.html verwendet.
Wo möglich werden Kunststoffgleitlager von Igus verwendet, die keine Schmierung benötigen. Bei dieser gelaserten Treibstange wird das W300 Material durch das stärker belastbare Z Material ersetzt. Lediglich die mit ~100kg Achslast eingestufte Hinterachse muß mit Nadellager auskommen.
Igus vertreibt das Lagermaterial auch als Halbzeug woraus ich u.A 6x6mm Vierkant als Kreuzkopfgleitbahn gebaut habe. Ebenso das U-Profil für die Treibachslagerführung.
Fortsetzung folgt.
Gruß Gerd