Treibstangenbruch bei der HSB

  • Nach meiner Info liegt der Stangenbruch noch nicht lange zurück.

    Nur weil am Brocken die Schnee-Sturm-Hölle los ist ...

    ... heißt das “im Tal“ noch gar nix ;) .

    Dass die eingeschneite 99 234 nicht durchgeheizt wurde, sieht man anhand der Bilder - warum sie kalt gemacht wurde, weiß ich nicht (Kohlemangel?, Personal-Dienstzeiten?, ...).

    Inzwischen müsste sie schon wieder “abgetaut“ sein - im Schuppen in WR.

    Harzbahner ... weißt Du mehr ?!?

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

  • Mit der Brockenstrecke macht die HSB 75% aller Einnahmen vom Gesamtnetz, also wird hochgekarrt was geht .....

    Manchmal sollte man auch Wetterberichte ansehen und vielleicht auch mal aus Sicherheitsgründen, nicht hochfahren, so wie bei der Fichtelbergbahn oder im Weißeritztalbahn geschehen.

    Irgendwann gehen sonst die Loks aus.....

    LG Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von IVK fan (12. Januar 2019 um 22:25)

  • Hallo zusammen,

    diesmal ist es 99 232 und die ist auch noch entgleist. Also so langsam wird es zur Materialschlacht. Vermutlich wird die 232 dann auch einfrieren wenn diese nicht zurück aufs Gleis gestellt werden konnte.

    Edit: Im Artikel steht das die Lok wieder aufgegleist ist. Dann hoff ich mal das die Lok wieder heil vom Berg kommt.

    Beste Grüße,

    Marco

  • Zitat

    Ich hoffe das jetzt die für die Schneräumung auf dem Brocken verantwortliche Person ersetzt wird.

    Mal etws nebenbei und hat auch nichts mit diesen Thema

    Treibstangenbruch bei der HSB

    zu tun, paßt aber zum Thema:

    Wir sind im Forum: Bau und Betrieb von Modellen - Vorbilder 1:1

    Wie so oft in diesem Forum beginnt ein Beitrag sachlich und verwässert ins Bodenlose.

    Und wieder einmal wird über Personen/Menschen und nicht über die Sache geschrieben.

    Hinzu kommt, das wahrscheinlich nur ganz Wenige wissen könnten,wer denn die hier "zu ersetzende Person" Person ist und wahrschinlich ist "Die Person" nicht mal im Forum.


    Schönen Abend

    Michael

  • Mahlzeit!

    Es ist nicht der erste schwere Maschinenschaden im Harz, da geht schon öfter mal was zu Bruch. Die Ursachen sind vielfältig. Das Material ist alles andere als neu und die Neubauloks waren schon zu früher neben der Br 44 die am stärksten belasteten Lokomotiven der Reichsbahn, wie jeder bei Helmut Neumann im Lehrgang Dampfloktechnik/betrieb lernt. Dazu kommt wie immer der Faktor Mensch, Personal- und Fachkräftemangel machen auch vor dem Dampfbetrieb und der Instandhaltung nicht Halt.

    Der Treibstangenbruch ist recht schön zu erläutern, ein älterer Anriss oben und unten in den Flanschen mit teils gut sichtbaren Rastlinien. Der Restgewaltbruch betrifft nur noch den Stegbereich. Der Fangbügel hat den vorderen Treibstangenteil auftragsgemäß vor dem Einspießen in das Schotterbett bewahrt, der hintere Teil hat an der Bruchfläche durch Selbiges eine deutliche Kaltumformung erfahren. Den Bildern nach zu urteilen hat der Kolben bei der nun ungebremsten Rückwärtsbewegung die Liderung (die Lok hat keine Stopfbuchse) aus dem hinteren Zylinderdeckel gesprengt. Den Keil dürfte es abgeschert haben, als der Kolbenkörper auf den Deckel aufgeschlagen ist und Kreuzkopf samt halber Kolbenstange durch ihre Trägheit ihre Reise nach hinten fortsetzen wollten. Die Neubauloks haben im Übrigen keine Zylindersicherheitsventile, die haben die Konstrukteure dieser Maschinen schlichtweg "vergessen". Auch das lernen die angehenden Lokführer in ihrer Ausbildung. Ebenso das Abbauen der zweiten Triebwerkseite und das Festlegen des Kreuzkopfes durch oben gezeigtes Brett im Abschnitt "Lahmlegen von Lokomotiven".

    Bei jedem Triebwerkschaden gleich einen Wasserschlag zu vermuten, ist etwas zu kurz gegriffen, ebenso wie immer gleich nach dem DLW zu rufen. Die Werkstatt der HSB ist recht gut ausgestattet, neue Stangen wurden schon in der Vergangenheit angefertigt. Jeder CNC-Betrieb mit entsprechend großen Maschinen ist dazu problemlos in der Lage. Der Tausch von Teilen abgestellter Lokomotiven ist wegen der im Laufe des Lokomotivlebens normalen Stichmaßveränderungen nur bedingt möglich. Nicht immer wird das Triebwerk einer Lok komplett auf Urmaß grundberichtigt. Davon abgesehen, sind diese Art von "Vorräten" auch endlich.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Hallo Stefan,

    schade, da könnte den Spekulationen endlich ein Ende gesetzt werden...

    Gruß

    Kristian

    Ich kann den Harzbahner schon auch verstehen - obwohl ich selbst uuuur neugierig bin.

    Womöglich "hätt's wos vu Perlen vua de NuffNuffs schütten" - kunnt i ma vuastölln. ;) !

    Mir rollen sich schier die Fußnägel auf, wenn ich "fetzndeppate" Statements lese - vonwegen Ersatz des "Schnee mandls vum Hauptbahnhof Brocken" ... ;

    sinngemäß!

    ;(

    Den Göttern und dem Universum sei jedenfalls Dank,

    dass wir hier auch echte "Leute vom Fach" - im besten WortSinne - haben:

    *BEIDE Daumen HOCH*

    und

    *Hut ab!*

    an den Maschinist n !!!

    Ein wirklich vorbildliches Posting das, lieber Sven !

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  • Kann das DLW eigentlich überhaupt noch Gestänge im Gesenk schmieden?!?

    Nein?!?

    Dann hat Sven - der Maschinist - sowieso absolut recht:

    Zum Stangen(nach)bau brauchma ned's DLW ;) ... .

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