• Servus Michael!

    Ja es ist immer wieder schön solche Arbeiten mit zu erleben.
    Da versteht man auch sehr vieles, zumindest ich. Ich bin ein Praktiker und kann

    keine Bücher oder Baubeschreibungen stundenlang lesen. Da kommt nichts raus.

    Bleiben die Schienen nur mit den Schweißpunkten befestigt oder kommt da noch eine durchgehende Schweißnaht?
    Danke Dir jedenfalls sehr für die ausführliche Beschreibung.
    Eine echte Freude!!!!!!!!! :D:D:thumbup:

    Viele Grüße
    Willy

  • Ja Willy, die Schweißpunkte sind kurze Nähte und reichenaus um die Kräfte aufzunehmen.

    Die Größe entspricht in etwa einer Schraube M6 und das 4 Mal. Durchgehende Nähte halten

    zwar mehr allerdings ist der Verzug größer und man muss dann viel richten.

    Wenn die Zeichnung Böhmische Dörfer Dann schau Dir die Bilder an und wenn etwas unklar

    ist?, stelle Fragen?.

    Deswegen geht‘s weiter!

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das Wiederlager für die Zungen um ein umkippen zu verhindern ist angeschweißt.

    Als auch die Fixierung für die Zungenverstellung ist verbohrt.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Und so sieht es von unten aus. Erkennbar ist auch die Radlenker.

    Auf dem nächsten Bild kann man es besser erkennen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    In der Mitte liegt der Rohling. Mit der Hilfe eines Abstandshalter wurde der

    Radlenker ausgerichtet. Als weiteres erkennt man auch die Winkelöffnung für die

    Einfahrt. Zu erwähnen ist noch das der Abstand zwischen Schiene und Lenker

    eingehalten wird. In meinem Fall sind es 12mm in der Geraden und in der Kurve mehr.

    Das heißt 15mm bei 3m Radius und 13mm bei 5mm Radius.

    Diese Maße haben sich bewährt.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Nur war diese Variante bei den anderen nicht sehr beliebt. Daher habe ich mich entschieden

    nur die Grundplatte einzubauen und anschließend eine Laufflächenführung aufzubauen.

    Was eine vernünftige Laufflächenbreite voraussetzt, was aber alle haben.?

    Moin Michael,

    mach es Dir doch nicht so schwer, so ein Herzstück ist schneller gebaut als die Konstruktion mit der Grundplatte. Schau Dir mal das Bild von einem Herzstück bei Heizer an:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Bei der Herzstückspitze werden beide Schienenprofile im passenden Winkel abgeflext und dann zusammengeschweißt. Um die Rillenweite zu erreichen kommen unten am Schienenprofil Vierkanteisen dran. Dabei gibt es ein durchgehendes Stück im geraden Zweig, mit dem Herzstückspitze und Backenschiene verbunden werden. Damit hat man dann auch gleich die richtige Richtung erreicht. Der Rest ist anpassen und Anschweißen. Das geht wie das Katzenmachen.

    Wichtig ist allerdings, und das ist bei Deiner Konstruktion nicht anders, dass die Radlenker exakt eingebaut werden.

    Viele Grüße

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hallo Joschi,

    ich gestatte mir eine Gleisbau-Laienfrage: Auf dem Detailfoto ist mir aufgefallen, dass die Radlenker keine Anlaufschräge haben - ist die nicht notwendig, erhöht das nicht die Gefahr zu entgleisen?

    Dank und Gruß

    Kristian

  • Hay Joschi

    Ist schon gebaut!

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich hab’s genauso gemacht ? Ruck Zuck!

    Auf dem Detailfoto ist mir aufgefallen, dass die Radlenker keine Anlaufschräge haben

    Grüß dich Kristian

    Du hast recht es ist immer von Vorteil einen Einlaufwinkel vorzusehen zur Sicherheit.

    Allerdings sollte er am Herzstück eigentlich nicht benutzt werden.

    Aus diesem Grund wurde sie aus Bequemlichkeit bei Heizers Weiche weggelassen ?.

    Die Zeit am Wochenende war knapp und ging schnell vorbei.

    Naja, man sollte es mal nachholen.

    Gruß Michael

  • es ist immer von Vorteil einen Einlaufwinkel vorzusehen zur Sicherheit.

    Allerdings sollte er am Herzstück eigentlich nicht benutzt werden.

    ...

    Naja, man sollte es mal nachholen.

    Liegt jetzt schon seit drei Jahren drin und ist schon x-mal ohne Probleme mit allen möglichen Fahrzeugen befahren worden. War da was?

    Gruß vom Heizer

  • Hallo Kristian,

    natürlich hast Du mit Deiner Beobachtung recht, auch wenn Du die Flügelschienen meinst und nicht die Radlenker. Nun hast Du ja inzwischen gelesen, dass es da bislang bei Heizer keine Probleme gab. Den Grund sehe ich vor allem darin, dass die Toleranzen da seeeeehhhhhrrrr großzügig ausgelegt sind. Wenn man annimmt, dass die Spurkränze etwa 10 mm dick sind, dann sind 20 mm Rillenweite an einer Stelle, an der der Radsatz durch den Radlenker quasi spielfrei geführt wird, sehr üppig. Beim Bau der Weichen wurde halt genommen, was da war und es musste hurtig gehen. Deswegen haben wir das ganze so konstruiert, wie es ist.

    Im Übrigen, Weimi hat ja bei seiner neuen Weiche gezeigt, dass er die Schräge an der Flügelschiene angebracht hat. Sagen wir mal, es ist ein Winkel von 45 Grad und unterstellen wir mal, dass ein Radsatz in der Mitte der Schräge anlaufen würde. Bei geringen Geschwindigkeiten wird der Radsatz vermutlich im Gleis bleiben. Aber schon bei ca. 10 km/h sehe ich die Gefahr, dass das Rad zumindest auf die Schiene aufklettern würde. An dieser Stelle ist es in der Tat der Radlenken an der Backenschiene, der hier passen muss. Und natürlich muss das Radsatzinnenmaß der Fahrzeugradsätze stimmen. Das sind die entscheidenden Dinge. Insofern muss man Weimi vollumfänglich zustimmen:

    "Das dient nur ... dem Seelenheil. Grins….."

    Viele Grüße und bleibt gesund!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Wenn man die Radsatzabmessungen der WeiMi/Heizernorm einhält, dann ergeben sich daraus Rillenweiten, Spurweitenmaße und weiteres zwangsläufig. Und wie von Zauberhand läuft da auf einmal kein Spurkranz irgendwo auf...selbst wenn's keine Schräge gibt..

    Kroko94
    Bei Feldbahnen ( die auch zu 'großen Bahnen' zählen ), gab's das schon. Und wir bauen Feldbahn, weil da sehr oft das Rad in anderer Form neu erfunden wurde. Gerade zu herzstücklosen Weichen gibt es die britische Grubenbahnnorm (S.55) und die Snaefell Railway fährt heute noch mit herzstücklosen Einzungenweichen . Normalspur kann jeder.

    Gruß vom Heizer

    4 Mal editiert, zuletzt von ateshci (23. September 2021 um 15:13)

  • Herzlose weichen haben besonders bei mehrspurigen Gleisen den Vorteil, dass das leidige Gerottel entfällt.

    Hallo

    Wir haben bei uns mehrspurige Weichen mit Spurkranzabstüzung. Da rottelt nix.

    Dadür lassen sich unsere Weichen aufschneiden und sind in jeder Position betriebssicher.

    Da könnt ihr euren Feldbahnmurks so oft loben wie ihr wollt, besser wird er davon nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Ähnliche Weichen Lösungen wurden im übrigen bei Feldbahnen, gerade bei

    Baustellen Bahnen eingesetzt. Halt als „Notlösung“ wenn keine Handelsübliche

    Weiche zur Stelle war. Dann hat man einfach ein Joch genommen, ein paar Pfähle

    als Justierung eingeschlagen und fertig war die „Weiche“.

    Und es hat funktioniert!

    Ich finde gerade die Vielfalt so interessant und abwechslungsreich beim „Spielen“.

    Und nicht den Einheitsbrei.

    Gruß Michael

  • Genau.
    Wenn man mal 'eben schnell' die entasteten Stämme von gefällten Bäumen über Baugleis mit Kletterweiche auf die normale Strecke zur Säge runterschaffen muss ( sind ja bloß insgesamt an die 500kg Holz ) oder knapp eine Tonne Schotter ( in einer Ladung ) bewegt, dann sind zwar einfache, aber keineswegs Murkslösungen, gefragt. Etwas weniger ignorante Arroganz bei der Beurteilung nicht immer gewöhnlicher Konstruktionen hilft ungemein.

    Gruß vom Heizer

  • Grüßt Euch

    Heute habe ich die Gleise am Schüttgut Platz unter der Brücke umgebaut.

    Um die zwei Schotterhaufen zu erreichen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Gleis-Bauzug auf dem Weg zur Baustelle.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Und so sehen die drei Stichgleise nach dem Umbau aus.

    Links zum Feinschotter, Mitte zur Kipprampe für Aushub, Rechts zum

    Grobschotter.

    Gruß Michael

  • Moin Michael,

    da liegt ja noch das Potential für ein großes Lagerfeuer. ;) Ich freue mich schon riesig auf den Arbeitseinsatz bei Dir!

    Viele Grüße und bleib gesund!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Da könnt ihr euren Feldbahnmurks so oft loben wie ihr wollt, besser wird er davon nicht.

    Moin Thomas,

    einen solchen Ton habe ich hier im Forum aber noch nicht erlebt. Was geht denn hier ab?

    Aber zum Inhalt, ich weiß nicht, welcherart Bahn Du betreibst. Insofern nehme ich Dich mal beim Wort und erwarte im Vergleich zu unserem "Feldbahnmurks" eine top Anlage. Das aber ist etwas, womit ich mich auf gar keinen Fall vergleichen will. Das ist nicht das Ziel meiner Aktivitäten. Mein Ansporn ist es, gerade die grenzwertigen Situationen beherrschen zu können, also, um es mal beispielhaft zu sagen, wie viele Schwellenschrauben kann man entfernen, ehe die Schiene beim Befahren auf den Schwellen umkippt. Und wie muss ein Fahrzeug beschaffen sein, um dabei nur geringen Schaden zu nehmen. Die Feldbahn ist dafür ein gutes Vorbild, denn es ist vom Grundgedanken her eine recht minimalistische Bahn. Oder sollte man sogar besser noch sagen, ein minimalistisches Transportmittel. So gesehen ist "Feldbahnmurks" fast schon ein Lob.

    Viele Grüße und bleib gesund!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!