Orenstein und Koppel von OS locomotive

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    viel ist in der Zwischenzeit nicht passiert, nur die Pufferplatten habe ich mittlerweile fertig. Sie bestehen aus einem Satz Laserteile. Die Pufferplatte selbst habe ich mit Hilfe einer 3D gedruckten Form im Schraubstock in ihre Rundung gebogen. Im Anschluss habe ich die Teile von vorne mittels der Laschen verschweißt und danach mit der Flex und dem Bandschleifer verschliffen. Das Rohmaterial für die restlichen Teile ist mittelteile auch da.

    Laserteile für zwei Pufferplatten und Flansche für die Pufferhülsen

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    Fertige Pufferplatte

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    Viele Grüße Jonas

    • Offizieller Beitrag

    Hallo,

    weiter geht es mit den Aufnahmen für die Kupplung. Diese habe ich aus einem 40x20 Vierkantrohr gesägt. So musste ich nichts biegen. Der Gabelkopf macht es möglich sowohl mit Kette oder mit einer starren Stange zu kuppeln. Die Feder, welche beim Original, den Zughaken abfedert, hat im Modell keine Funktion. Verschraubt ist alles mit M3-Modellschrauben.

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    Viele Grüße
    Jonas

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    mittlerweile fehlen den Mittelpuffern nicht mehr arg viele Teile. Die U-Profile sind fertig, die Holzeinlage hergestellt und schon zwei Pufferhülsen verlötet. Heute habe ich die beiden Baugruppen mal probehalber an der Koppel montiert.

    Vorderseite der Lok

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    Rückseite der Lok

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    Viele Grüße
    Jonas

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    in den letzten Wochen habe ich mich um den Injektor gekümmert. Dieser hat nun eine neue Zuleitung zum Bedienwagen bekommen. So kann er immer mit kaltem Wasser versorgt werden und das Wasser kann sich in den Seitentanks und im Rahmentank erwärmen wie es will.

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    Auf der Liste steht noch der Umbau der Dampfentnahme im Dampfdom. Bisher reißt die Lok gerne Wasser. Ich habe nun das Entnahmerohr ausgebaut. Es besteht aus einem Sechskant, welches in das Reglerventil von oben eingeschraubt wird. Leider sitzt das Rohr nicht ganz zentrisch im Dom!

    Als erstes will ich das Rohr noch nach oben verlängern. Da sind noch locker 8-9 mm drin, ohne dass es oben zu eng wird. Zusätzlich würde ich noch gerne ein Sieb einsetzten, damit das schäumende Wasser nicht weiter aufsteigt, aber durch das nicht zentrisch sitzende Rohr ist das leider nicht ganz so einfach.

    Hattet ihr mal eine Lok, die gerne Wasser gerissen hat? Was habt ihr dagegen getan?

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    viele Grüße
    Jonas

  • Hallo Jonas,

    Vielleicht kannst du oben am 6Kant ein "Sieb" oder Lochblech anfügen und mit der Rohrverlängerung gleich festschrauben. Schäumendes oder Wasserreissende Loks haben auch andere Ursachen, zb. verunreinigter Kessel.

    Grüsse René

  • Wir füllten den Dampfdom oberhab der Dampfentnahme mit Edelstahlwolle

    Hallo Alex,

    der Dampf strömt unter der Füllung vorbei (nur der Schaum quilt rein) oder durch sie durch? Ich kann mir vorstellen, dass so eine Füllung dem Dampf einen ziemlichen Strömungswiderstand entgegensetzt, der sich bei höheren Geschwindigkeiten ähnlich auswirkt wie z.B. zu dünne Rohre zu den Zylindern - die Lok zieht dann weniger / kaum noch (traurige Erfahrung eines Brünners, der musste seine Lok umbauen). Habt ihr sowas bemerkt?

    Dank und Gruß

    Kristian

    • Offizieller Beitrag

    Moin zusammen,

    mein erster Versuch sieht nun so aus. Für das vorhandene Rohrstück habe ich eine Verlängerung gedreht. Die Dampfentnahme ist damit nun 11 mm höher als zuvor. Zusätzlich habe ich aus einem dünnen Kupferblech ein kleines Lochblecht beschnibbelt, welches eventuell aufschäumendes Wasser abhalten soll. Der Dom wird nach innen im Durchmesser größer, so dass neben den kleinen Bohrungen noch ein umlaufender Spalt von etwa 1,5 mm vorhanden ist.

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    Mal sehen, ob das eine Verbesserung im Betrieb bringt.

    Viele Grüße
    Jonas

  • Hallo Jonas,

    das ist schon mal ein guter Ansatz mit dem Lochblech. Ich hätte mir ein Rohr mit unterem und oberen Deckel erzeugt und das Rohr rundum mit maximal 1,5 mm Löcher versehen. Wichtig ist das die Fläche der Bohrungen ca. da 3- 4 fache der Fläche des Ansaugrohrs ist. Das mitgerissene Wasser wird dann an den Bohrungen vorbei schwappen,da der Strömungswiderstand durch die Bohrungen zu gross ist. Ist der Dampf trocken hast du genug Oberfläche um die Dampfleitung zu füllen.

    Gruß

    Werner

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    der erste Fahrtag steht vor der Tür und es ist immer noch nicht alles fertig. Bis Freitag soll die Lok wieder fahrbereit sein.

    Der Holzboden wurde noch zur Zierde genagelt und geölt.

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    Er passt super in den Führerstand und kann durch die zwei Teile einfach entnommen werden.

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    Bei den Puffern fehlen noch die Zylinder in den Pufferhülsen. Die erste habe ich heute fertig gemacht, die anderen drei folgen noch.

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    Viele Grüße
    Jonas

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich noch etwas Zeit gefunden, um die Lok bereits für den ersten Saisontag zu machen.

    Der vordere Puffer, ist mal abgesehen von der Lackierung fertig und montiert.

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    Der hintere Puffer ist noch nicht fertig, aber zum Bedienwagen werde ich sowieso mit einer Stange kuppeln.

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    Außerdem habe ich noch die Bremse neu eingestellt, Schraubverbindungen geprüft und den Winterstaub entfernt. Den Bedienwagen habe ich noch etwas an die Lok angepasst, so dass nun gut gekoppelt werden kann.

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    Damit ist die Lok bereit für die Überführung auf die Anlage in Karlsruhe.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Jonas

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    ich merkte gerade, dass ich den Bericht gar nicht weitergeführt habe. Im April hatte die Lok ihren ersten Einsatz. Sie lief zu meiner vollsten Zufriedenheit! Das Spucken ist komplett weg. Die Verlängerung und der eingebaute Sieb haben den gewünschten Effekt. Die Lok ist einfach zu fahren und sehr gutmütig.

    Hier zwei Bilder der Lok. Am Haken mein beladener Lorenzug. Mit dem Zug hat die Lok gut zu tun.. etwas Luft nach oben ist aber noch.

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    Am letzten Fahrtag im Juli habe ich die Lok erneut in Betrieb genommen.

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    Nach den ersten Runden blockierte die Lok komplett. Also erstmal irgendwie runter von der Strecke und zurück zum Servicegleis. Dort zeigte sich, dass sich die Achspumpe nicht mehr bewegen lässt. Diese ist im Rahmentank der Lok verbaut, was den Zugang sehr erschwert. Nach der Demontage zeigte sich, dass das Rückschlagventil nach der Pumpe nicht mehr öffnete.

    Das Ventil ist so aufgebaut:

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    Die Schraube oben ist der obere Anschlag für die Kugel und verhindert, dass sie in das abführende Rohr geströmt wird. In den letzten 25 Jahren ist die Kugel wohl so oft gegen die Schraube geprallt, dass diese um etwa 1mm verkürzt wurde. Das gab der Kugel den Weg zum abführenden Rohr frei, in dem sie dann stecken blieb und kein Wasser mehr passieren ließ.

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    Aktuell wartet sie daher auf etwas Zeit, um sie wieder zu montieren.

    Viele Grüße
    Jonas

  • Moin Jonas!
    Mit Ventilkugeln hab ich meine einschlägigen Erfahrungen. Meistens nehme ich Elastomere-Kugeln, z.B. Grafi-Sil von Bengs oder Silikon-Kautschuk von Niggel, mit Denen ich zumindest bei Kaltwasser gute Erfahrungen gemacht habe. Nur bei einer Injektorspeisung (Heißwasser) hat sich eine Kugel so verformt daß Sie undicht wurde.
    Bei der Dampfpumpe von Stuart hatte ich die Ansaugbohrung zu groß gemacht, so daß sich die Kugel da hineinpressen ließ. Mußte dann ausgebohrt werden. Hab dann eine Stahlkugel genommen, was nicht 100%ig dicht war. Mit einem O-Ring, wie bei Dir, hab ich es dann dicht bekommen. Leider gab es dann auch hier Ansaugprobleme, was beim Versuch den Kessel mit leichten Druck im Wassertank über die Rückschlagventile zu füllen, komplett mißlang. Sonst füllt sich der Kessel beim Erkalten und den dadurch entstehenden Unterdruck von selbst. Hab nun den O-Ring entfernt und die Pumpe funktioniert trotz der leichten Undichtigkeit, so daß das kaum auffällt.
    Tipp; versuch das mal mit den o.g. Kugeln. Die sollten Dir den Anschlag auch nicht mehr verschleißen.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo Gerd

    Wenn deine Kugelventile mit (Edel) Stahlkugeln nicht dicht sind, kann das mehrere Gründe haben:

    - Der Ventilsitz passt nicht zur Kugel.

    Damit eine abdichtende Wirkung möglich ist, muss der Ventilsitz auf die Kugel kalibriert werden. Dazu wird der Sitz als schafe Kante gefertigt. Mit einem Druckstück wird die Kugel im Schraubstock fest in den Sitz gedrückt und formt dabei die scharfe Kante zur Dichtfläche um.

    Die Kugel, mit der das gemacht wurde ist Schrott, zum Betrieb wird eine neue Kugel verwendet.

    - Die verwendete Kugel ist nicht richtig rund.

    Die Qualität von Kugeln wird in „Grade“ angegeben.

    Je kleiner die Zahl ist, desto geringer ist die Abweichung von der Idealform. Für unsere Zwecke sollten die Kugel Grade 26 oder weniger haben. Kugeln mit Grade 100 im Rückschlagventil sind undicht.

    - Die Edelstahlkugel muss einen Durchmesser haben, der um Wurzel 2 größer ist als die Bohrung im Ventilsitz.

    Nur dann stimmen die Winkel der Dichtfläche. Da Kugeln schwer mit ungeraden Durchmessern erhältlich sind, ist es am einfachsten, den Bohrungsdurchmesser an die vorhandene Kugel anzupassen.

    - Ventilkugeln aus Elastomeren müssen doppelt so groß sein wie der Bohrungsdurchmesser.

    Deshalb lassen sich Stahlkugeln auch nicht einfach durch Kugeln aus anderen Materialien ersetzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas