RhB Ge 3/3 214

  • Grüß Dich

    Na, diese seitenverschiebbarkeit der mittleren Achse lässt sich denke

    ich einfach umsetzen ohne aufwendige Teile. Ob die mittlere Achse überhaupt angetrieben sein muss steht in Frage.

    Tim, wenn die Lok Dir gefällt, dann würde ich sie auch bauen. Ein Versuch ist es wert!

    Mein Spruch ist: versuchen geht über studieren 🤓😉.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Hallo Michael,

    die Achse ist angetrieben. Man aud dem Bild deutlich links die Kardanwelle erkennen, die ins Achsgetriebe führt. Oberhalb des Achslagers sieht man ja auch den Stoßd#mpfer der Seitenverschiebeplatte. Ob Steff uns das Maß der maximalen Seitenverschung nennen kann?

    Volker

  • Ich würde die mittiete Achse nicht antreiben. Aber die auch nur schwach Federn.

    Das man die Achlast der angetrieben Achsen so maximiert. Für eine bessere Traktion.

    Nachdem das Modell vermutlich relativ leicht wird. Wegem dem Holzaufbau.

    Kämpfe mir einem ähnlichen Problem.

    Einmal editiert, zuletzt von Trambahner (6. Januar 2024 um 17:28)

  • Hallo Andreas,

    in der Lok ist wahrscheinlich die schwerste Komponente die Batterie. Da Tim mit 12V die Lok ausstatten will gehen natürlich 50% Batteriegewicht verloren.

    Mit 2 Batterien onboard würde ich allerdings 24V bevorzugen statt 2 Batterien parallel als 12V Quelle. Ladegerät und Regler kosten bei 24V entweder gleich oder eher weniger da ein geringerer Strom zu den Motoren fließt, Motoren in 24V sind sogar preiswerter.

    Volker

  • Hallo Michael,

    die Achse ist angetrieben. Man aud dem Bild deutlich links die Kardanwelle erkennen, die ins Achsgetriebe führt. Oberhalb des Achslagers sieht man ja auch den Stoßd#mpfer der Seitenverschiebeplatte. Ob Steff uns das Maß der maximalen Seitenverschung nennen kann?

    Volker

    Grüß Dich Volker

    Ja die habe ich gesehen. Ich meine ja nicht das Original sondern wie

    schon erwähnt die Ausführung im Modell.

    Mein Gedanke zur Aussage war eine Option

    um es für den Anfang es Tim nicht zu schwer zu machen.

    Klar, eine Steigerung ist immer möglich. Ich will Tim nicht unterstellen

    das er es nicht kann, aber für das erste Modell mit kleiner Werkstatt

    sollte es auch machbar sein.

    Gruß Michael

  • Hallo Volker !

    Die Batterie bringen schon etwas Gewicht. Ballast könnte man auch noch zusätzlich einbauen.

    Aber die Totemasse der Mittelachse bringt ihm auch nichts.

    Nachdem die Achse für die Laufeigenschaften nicht nötig ist.

    Im Gegenteil, in engen Gleisbögen ist sie eine zusätzliche Belastung.

    Wenn die Achse nicht angetrieben wird. Kann man die auch leichter "ohne große Einschränkungen" seitlich verschiebbar machen.

  • Nabend zusammen,

    ein Monat ist inzwischen vergangen und ich dachte ich melde mich mal wieder. Inzwischen habe ich eine Typenzeichnung erhalten und damit steht fest das die Lok gebaut wird. Die Teststrecke wird eine Gerade zum Feuerholz und zum Beet (später vielleicht mit Abzweig). So muss die Lok auch keine 3 Meter Radius mehr schaffen und wird "nur" zu Treffen eingesetzt. Als Baustart wird Mitte bis Ende dieses Jahr anvisiert (bis dahin wird gespart). Kann mir jemand sagen wie ich berechne durch welche Radien meine Lok kommt wenn der mittlere Radsatz fest ist?


    Liebe Grüße

    Tim:)

  • Hallo Tim,

    wenn du Zugang zu einer CAD-Software hast (2D oder 3D ist egal), ist ein sog. Vogelplan am einfachsten. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es in der Gartenbahn-Werkstatt Heft 10. Im Prinzip ist es aber ganz einfach:

    1. Zeichne dir einen Kreis mit dem Mindestradius, den dein Modell befahren soll und zwei Kreise (einer innerhalb, einer außerhalb des Mindestradius), die die Schienen darstellen. Für das Spurmaß gibt es die NEM 110G und NEM 310G (Je nach Verein kann das tatsächliche Maß allerdings abweichen)
    2. Den Achsstand aller Achsen, die starr, also nicht in einem Volaufdrehgestell gelagert sind zeichnest du als Linie tangential zum Mindestradiuskreis
    3. Dann zeichnest du die Achsen quer zu der Achsstandlinie im entsprechenden Abstand ein (Die Längen hierfür findest du auch in der NEM 310G und ziehst davon die gesamte Seitenverschiebbarkeit der Achse ab)
    4. Jetzt musst du den Rahmen auf den Kreisen so ausrichten, dass die vorderste Achse am außenkreis und die hinterste Achse am Innenkreis anläuft
    5. Wenn die mittlere Achse (diese sollte ja nicht verschiebbar sein) außen oder innen Übersteht, musst du die Seitenverschiebbarkeit noch vergrößern.

    Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das ist der Vogelplan für eine P8 in 7 1/4". Die lange Querlinie stellt den festen Achsstand dar. Orthogonal dazu habe ich in entsprechendem Abstand die Achsen mit ihren entsprechenden Längen eingezeichnet. Dabei liegt die hinterste Achse so, dass sie an der inneren Schiene anläuft. Das Vorlaufdrehgestell kannst du ignorieren, da es für dich ja nicht relevant ist.

    Hoffe mal das war jetzt alles nicht zu kryptisch und ich konnte dir ein wenig helfen.

    Gruß Constantin

  • Hallo Tim,

    CAD ist natürlich der beste Weg, für eine erste Rechnung reicht aber auch der Taschenrechner und der Satz des Pythagoras.

    Betrachte ein 3-achsiges Fahrwerk mit starr gelagerten Achsen:
    Bei Kurvenfahrt läuft immer der Spurkranz der äußeren Radscheibe der ersten Achse an der äußeren Schiene des Bogens. Lok oder Wagen zieht es am Ende an die innere Schiene. Bei einer 3-achsigen Lok ist da aber die Mittelachse im Weg, läuft mit dem Spurkranz der inneren Radscheibe gegen die innere Schiene und hebelt die dritte (hintere Achse) gegen die äußere Schiene. Passt der Bogen oder Radstand berührt der Spurkranz der äußeren Radscheibe der dritten Achse die Innenkante Schien nicht, du kommst durch die Kurve.

    Mit bekannten Zahlen kannst du mal (grob) rechnen (bei 5-Zoll):
    Spur im Bogen mit Erweiterung = 129mm
    Radius Bogen, dein Wunsch in mm
    Spurkranz - Spurkranz des Radsatzes 122 - 125mm (gem. NEM310G)
    lt. Zeichnung #65: Achsstand 1 - 2 Achse = 4300 / 2 / 11 = 195,5mm

    Satz des Pythagoras:
    c = Radius Bogen (mm) + 64,5mm (1/2 Spur Bogen)
    a = 195,5mm (Achsstand 1-ter zu 2-terAchse)
    b = Wurzel aus c x c + a x a

    Jetzt c - b = d. d ist der Abstand zwischen Innenkante äußerer Schiene und Spurkranz äußere Radscheibe der mittleren Achse.
    Spur im Bogen (bleiben wir bei 129mm) - d = e (mm
    Wenn e > dem Maß Spurkranz - Spurkranz des Radsatzes 122 - 125mm (gem. NEM310G) ist
    kommst du ohne Seitenverschiebung durch den Bogen.
    e - dem Maß Spurkranz - Spurkranz des Radsatzes negativ? Das Ergebnis nennt das erforderliche Seitenverschiebemaß bezogen auf Mittelstellung der mittleren Achse.

    Dies ist eine grobe Rechnung denn sie enthält Fehler:
    - z.B. der führende Radsatz liegt nicht mit dem Spurkranz auf Achshöhe an der äußeren Schiene an sondern davor am Berührungspunk Spurkranz/Schienenkante
    - der Winkelfehler Stellung äußerer Radsatz bezogen auf Linie zum Zentrum Bogen.

    Ich komme nach dieser Rechnung auf einen Radius von >5m ab dem du keine Seitenverschiebbarkeit der mittleren Achse benötigst.

    Volker