- Offizieller Beitrag
Hallo Dietrich,
die Excel liegt im Download-Bereich. Ich habe aus ihr mal eine HTML erstellt. Ihr könnt gerne mal damit rumspielen.
viele Grüße
Jonas
Hallo Dietrich,
die Excel liegt im Download-Bereich. Ich habe aus ihr mal eine HTML erstellt. Ihr könnt gerne mal damit rumspielen.
viele Grüße
Jonas
Hallo in die Runde,
die "Säbelzähne" von Dimension Engineering wurden hier bislang nur am Rande erwähnt. Dabei sind es meiner Meinung nach sehr gute Regler, wenn nicht die besten auf dem Markt. Hinsichtlich Entwicklungsstand der fortschrittlichste ist der Sabertooth 2x32 - bei Spitzen liefert er bis zu 2x64 A, man kann ihn direkt durch RC-Signal ansteuern und vom PC aus einstellen (was wohl sowieso nur die wenigsten nutzen dürften), und er beansprucht nicht viel Platz. Die seitlichen Kühler sind zwar vorhanden, die meiste Wärme wird jedoch (bei geeigneter Montagesituation) von der Bodenplatte abgeführt. Wolfgang hat ihn in 2 Loks (plus den 2x60 in seiner E 44.5), fährt allerdings "als Sonntagsfahrer" nur ein paarmal im Jahr damit.
Es wäre interessant zu erfahren, ob jemand diesen Regler für Publikumsverkehr einsetzt oder schon Probleme damit hatte.
Schöne Grüße...
Kristian
Danke schön für die Klassifikation
Hallo Jonas,
ich habe mir die HTML-Version angesehen, wirklich beeindruckend mit all den Einstellungsmöglichkeiten - schön programmiert!
Der User sollte jedoch im Augenmerk behalten, dass der angegebene Leistungswert die an den Achsen notwendige Leistung darstellt. Was die wirklich notwendige Nennleistung der Motoren betrifft, ist jedoch auch die Kraftübertragungsstrecke Motor-Achse in Betracht zu ziehen. Bedingt durch das (auf einfache Weise) erreichbare Übersetzungsverhältnis werden die meisten Motoren unterhalb der Nenn-Drehzahlen betrieben, wodurch ein mitunter großer Anteil der in den Unterlagen angegebenen Motorleistung (meistens nur eine Zahl im E-Shop) verschenkt wird. Am besten ist, wenn zum Motor auch Leistungskurven zur Verfügung stehen, in denen man den optimalen Betriebspunkt (Leistung/Drehzahl) für seine Lok finden kann.
Und noch etwas ist zu beachten: Für einen vom Anbieter als 150 Watt deklarierten Motor habe ich einen gleichgroßen Dunker-Motor mit der Angabe 90 Watt gefunden. Darin spiegelt sich der Aspekt "langfristig/dauerhaft erreichbare Leistung" wider, limitiert durch die Wärmeabführung. Es könnte also sein, dass bei Publikumsverkehr (150 W über lange Zeitspannen) der Motor doch verbrennt.
Schöne Grüße
Kristian
Das Problem ist die richtige Bedienung.
Die Zimmerman Steuerung hat eigentlich einen Serie (24V) / Paralell (12V) Umschaltung, für schnell oder langsam Fahren.
Die Fahrstufen mit Wiederständen, werden nur zum aufschalten / anfahren / abschalten benötigt.
Gefahren wird grundsätzlich immer auf der höchsten Fahrstufe, oder auf Null.
Moin zusammen!
Mein AT1 hat eine "rustikale" Schaltung mit Parallel- und Serienschaltung der Motoren, mit und ohne Widerstände, wie bei alten Straßenbahnen auf 5 Fahrstufen. Dauerfahrstufen sind die Fahrstufen ohne Widerstände, in Paralel- und Serienschaltung. Die Paralelfahrstufen mit Widerständen sind in Steigungen nicht immer so leistungsfähig, wie erforderlich.
In Klein Vollbüttel hab ich manchmal einen dicken Hals bekommen, wenn ein Vorausfahrer deutlich langsamer wie meine höchste Fahrstufe (8 Km/h) fährt, wenn ich keine passende Fahrstufe dafür hatte.
Bei der V20 mit der elektronischen Lastregelung "schleicht" man da wesendlich gelassener hinterher.
So reizvoll eine klassische Stufenschaltung ist, hat die Elektronik ihren Vorteil, da man in allen Geschwindigkeiten die benötigte Leistung einstellen kann.
Gruß Gerd
Hallo
Früher standen auf so einem Elektromotor neben der Leistungsangabe die kryptischen Buchstabe ED, gefolgt von einer Zahl zwischen 1 und 100.
Das bedeutet, welche Einschaltdauer in %, so ein Motor dauerhaft bei der aufgedruckten Leistung liefern kann.
Die vollständig gekapselten China Motore, ohne jegliche Kühlungsmöglichkeit des Rotors haben eine Einschaltdauer bei der aufgedruckten Leistung von etwa 5%.
So kommen auch unterschiedliche Leistungsangaben für mechanisch identische Motore zustande. Wenn ich die Einschaltdauer auf 2% senke, darf ich so einen Motor für einen Moment auch erheblich mehr Leistung liefern lassen.
So kommen dann Leistungsangaben im KW Bereich für winzige BLDC Motore zustande, die diese Motörchen auch für ein paar Minuten liefern.
Wenn dann aber mal drei Erwachsene auf dem Bedienwagen die Tunnelrampe in Schackendorf hinauf geschleppt werden sollen, wird die Elok zur Dampflok und stösst Rauchwolken aus.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo Zusammen,
Ich überlege die Zimmermann E 69 auf eine elektronische Regelung umzubauen. Derzeit sind noch Widerstände verbaut. Funktioniert, zieht aber einem bei langsamen Fahrten den Akku doch recht schnell leer.
Derzeit fährt die Lok mit 2 Blei Akkus 12V 50AH.
Hallo Stephan
Hier bei uns in Leverkusen haben wir mittlerweile aus den gleichen Gründen die dritte Lok von Blei-Säure auf LiFePO4 Akkus umgebaut.
Dadurch hast du eine ganz neue Lokomotive.
Die Lok hat über die ganze Ladung die gleiche Zugkraft, weil die Spannung der Batterie bis 10% des Ladezustands nahezu unverändert bleibt. Ausserdem ändert sich der Innenwiderstand nicht mehr über den Verlauf der Entladung.
In dem gleichen Einbauraum bekommst du beim gleichen Gewicht ausserdem fast die dreifache Kapazität untergebracht.
Dazu gibt es fast keine Selbstentladung mehr. Eine im Herbst mit 80% Ladezustand abgestellte Lok fährt damit im Frühjahr klaglos einen ganzen Fahrtag.
Wenn du die Zellen selbst zu einer Batterie zusammenstellst, ist so ein Akku nicht teurer als ein neuer Bleiakku gleicher Größe.
Mein neuestes Projekt, unsere Renovierte V200, stelle ich in Friedrichshafen auf dem Messestand des DBC-D aus.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Was man auch nie vergessen darf, ist die Stromaufnahme eines Motors.
Beispiel: Maxitrak Jubilee.
2 Motoren, Graupner Speed 900 BB Torque.
Nennaufnahme irgendwo unterhalb der 10 Ampere pro Motor bei Nenndrehzahl, Nennlast usw.
Viel wichtiger ist aber die Angabe ein paar Zeilen weiter unten:
Blockierstromaufnahme etwa 55 Ampere pro Motor.
Das bekommt die Steuerung jedes Mal beim Losfahren aus dem Stand (sehr kurzzeitig, aber es tritt auf). Daher muss die Steuerung entsprechend dimensioniert sein. Ich habe schon eine Lok mit diesem Fahrwerk gesehen, wo diese mini-Kippschalter für die Fahrtrichtungsumschaltung verbaut waren und irgendwann einfach weggeschmolzen sind.
Ganz schön viele Antworten dafür, dass der Beitrag noch nicht so alt ist…
aber zum eigentlichen Thema:
Ich bin aktuell sehr überzeugt von den Regeln von BasicMicro - Roboclaw.
Diese können mit RC, Analogwert und RS-Bus soweit ich weis gesteuert werden.
Sind am PC mit einfachster Software Programmierbar und die gibt es bis 100A 2-Kanalig. Bis zu 34v bzw. 60V DC Motoren wäre möglich. Preis ist dementsprechend bei den Hochleistungsreglern.
( Bitte Bescheid sagen wenn das so nicht erlaubt wäre. Ich bekomme für dieses Bild von Shop kein Geld und mache damit keine Werbung… geht nur um die Regler)
Allerdings muss man hier aufpassen, dass, wenn man das mit RC angesteuert wird, es passieren kann das die Lok nicht komplett in Stillstand ist. Ich habe das bei meiner E69 drin und bin richtig happy.
Die speist glaub ich auch den generierten Strom in die Batterie zurück beim Bremsen (Freilaufdioden)
Nun ich finde das dies die untere Mittelklasse ist im vgl. zur 4QD oder Sabertooth. (Sind mir zu teuer gewesen)
Und man könnte tatsächlich beide Kanäle zusammen schalten um so noch mehr „Leistung“ herauszubekommen.
Sehr interessante Regler.
Und man könnte tatsächlich beide Kanäle zusammen schalten um so noch mehr „Leistung“ herauszubekommen.
Hallo Ludwig,
das würde ich auf keinen Fall tun, soweit das Handbuch dies nicht explizit erlaubt (habe jetzt nicht die Muße es durchzulesen). Wenn die beiden Endstufen nicht synchronisiert arbeiten, murksen sie sich gegenseitig ab.
Allgemein sollte man vor der Entscheidung für den einen oder anderen Regler immer das dazugehörige Handbuch durchlesen, da findet man "im Kleingedruckten" viele Details, die die Entscheidung grundlegend beeinflussen können.
Schöne Grüße
Kristian
das würde ich auf keinen Fall tun, soweit das Handbuch dies nicht explizit erlaubt (habe jetzt nicht die Muße es durchzulesen). Wenn die beiden Endstufen nicht synchronisiert arbeiten, murksen sie sich gegenseitig ab.
Ok hab mich da etwas Ungünstig ausgedrückt…
Damit meinte ich mehr das man, wenn man 2 Motoren verbaut hat die entsprechend groß dimensionieren kann. Die einzelnen Kanäle können halt jeder „x“Ampere. Gibt die aber auch als Single Kanal.
Hallo Ludwig,
die von dir favorisierten Regler kosten fast 400 Euro. Für den 2x 32A Sabertooth habe ich nur knapp 120 Euro bezahlt. Das erscheint mir deutlich günstiger.
Gruß Wolfgang
Erst einmal ein dickes Lob an euch.
Ich hätte nicht gedacht, dass meine Frage eine so tolle Reaktion auslösen wird. Find ich Klasse ![]()
Nun, warum möchte ich die Lok umbauen?
Zum einen ja, ist es die Standzeit der Akkus die ich erhöhen möchte. Zum anderen, wer mich kennt weiß, dass ich einen Sohn mit Behinderung habe. Da er wohl nie unsere Dampfloks fahren kann, aber einen riesigen Spaß an der 5 Zoll hat möchte ich für Ihn eine Lok haben die sehr leicht zu Bedienen ist. Beim Nockenschalter ist es eben so, dass wenn mein Sohn Ihn auf Stufe "Vollgas" los lässt weil er überfordert ist, die Lok eben auch Vollgas weiter fährt.
Das ist eben auf der geraden Strecke kein Problem, aber jeder weiß es, es kommt dann eben eine Kurve oder eine Weiche und dann wird es unschön.
Es gibt zu jedem Hersteller ein Fan Lager, dass ist klar. Das muss auch so sein. Daher freut mich der Austausch hier sehr und ich lese fleißig mit.
Ich denke, ich schaue mir die einzelnen Steuerungen in FN auf der Messe an euren Modellen an und wir kommen gemeinsam ins Gespräch. Pro und Kontra ist ja genau das was einem dann für sich zu einer Entscheidung verhilft.
Ich bin auch am überlegen, ob man nicht beides in einer Lok haben kann. Einmal die Widerstandsteuerung über Nockenschalter und eben durch zwei Schütze getrennt dann die elektronische Steuerung, schaltbar durch einen Schlüsselschalter. So kann Papa fahren und auch in gedrosselter Version der Sohn.
Der Input von euch gibt eben mir noch mehr Möglichkeiten die Gedanken zum Umbau kreisen zu lassen.
Ich bin wirklich super zu frieden mit euren bisherigen Einbringungen und hoffe da kommt noch ein wenig etwas.
Danke an euch
Hallo Stephan,
was wäre da wohl näherliegend als die Nutzung der bestehenden Widerstandssteuerung als Signalquelle für eine elektronische Steuerung. Der Säbelzahn versteht auch analoge 0-5 V, und einen der Signaleingänge kann man zum Umschalten der Fahrtrichtung nutzen, falls ich mich nach den Jahren recht erinnere. Und mittels SW kann man Anfahrtsrampen einstellen, damit die Lok nicht gleich losrast. Und matt erinnere ich mich, dass im Kapitel "Programmierung" (oder so irgendwie) als Beispiel die Umsetzung einer "Kindersperre" beschrieben ist, die durch Aktivieren eines der Eingänge die Höchstgeschwindigkeit begrenzt. Wie sagt der Englischsprachige so schön: RTFM ![]()
Kristian
...möchte ich für Ihn eine Lok haben die sehr leicht zu Bedienen ist. Beim Nockenschalter ist es eben so, dass wenn mein Sohn Ihn auf Stufe "Vollgas" los lässt weil er überfordert ist, die Lok eben auch Vollgas weiter fährt.
Das ist eben auf der geraden Strecke kein Problem, aber jeder weiß es, es kommt dann eben eine Kurve oder eine Weiche und dann wird es unschön.
...
Das lässt sich einfacher lösen.
Als meine Tochter 4 war und Loks fahren wollte, habe ich eine einfache Bedieneinheit mit Elektroscooter-Gasgriff gebaut. Die ganze Einheit rastet formschlüssig auf den Bordwänden des Gedienwagens ein. Loslassen bedeutet, dass der Gasgriff federbelastet auf Null zurückfällt. Für die Fahrtrichtungsumschaltung gibt es einen großen Hebel, den man nicht aus Versehen während der Fahrt erwischt. Dazu noch ein kleiner Funkschalter (5 x 5 cm), mit dem ich die Lok jederzeit zum Stehen bringen kann. So habe ich dann mit dem Sender in der Hand auf dem letzten Wagen gesessen, während meine Tochter gefahren ist.
Jetzt ist sie schon 9 und fährt meine größeren Loks mit den normalen kabelgebundenen Handbedienteilen. Auch für diese habe ich einen entsprechenden Funkschalter gebaut, den man im Bedarfsfall einfach dazwischensteckt.
Falls Du Interesse hast, melde Dich mal per PM. Dann kann ich Dir Bilder und Daten schicken.
Viele Grüße
Holger
Hallo Stephan,
auch meine Köf II in Spur 7 hat unverändert die bei Dir verbaute Widerstandssteuerung, bei mir von Knupfer. Wie ich dem Bild im ersten Beitrag entnehme bei Dir wohl nur mit dem zweiten Schalter für vor und zurück. Ich habe mir damals eine weiteren Schalter gegönnt für langsam (12 V) und schnell (24 V). Das ermöglicht eine "Kinderschaltung": den Schalter auf langsam stellen und den Knebel abziehen. Wäre das eine Möglichkeit für Dich?
Übrigens: meine Lok war fast 13 Jahre in ihrer Kiste eingesperrt. Zwei Neue Batterien rein und sie lief wieder wie am ersten Tag.
Viele Grüße vom Winfried
die von dir favorisierten Regler kosten fast 400 Euro
Na die in der höheren Leistungsklasse.
Das waren nur Beispiele für die aufm Bild.
Schade das du nicht nachgesehen hast was die kleinen kosten.
Dann wüsstest du das es noch mehr gibt.
Und ich wollte damit nur zeigen das die auch große Regler haben falls jemand auch ein Lastenpferd betreiben will…
hallo zusamen ich habe in meinen drei loks die sabertooth 2x32A verbaut und fahre auch schweere züge damit
ich habe auch mitlerweile insgesammt etwar 40 steuerungen verbaut und oder eingestellt problemlos naja 3 davon fahren ohne prbleme bei zwei von denen sitzt der fehler hinter der lok ![]()
ich bin von der steuerung extrem begeistert und wenn man sie richtig verkabelt entfaltet sie ihre volle leistung