Beiträge von Thomas

    Hallo Tom

    So lange du nicht exakt weisst, welches Gewinde du suchst, wird es bei der Verwendung am Kessel unter Druck schwierig. Üblich sind in England BA, BSB und ME Gewinde. Manchmal mittlerweile sogar metrische Regel und Feingewinde.

    Alle unterscheiden sich voneinander……

    Um diesem Dilemma zu Entrinnen empfehle ich dir, das nächst größere metrische Feingewinde. Mit dem Gewindbohrer das Loch im Kessel größer schneiden und mit dem Schneideisen den für dich passenden Nippel aus etwas Sechskant MS oder Bronze herstellen.

    Das wirst du so oft machen, bis alle kritischen Verschraubungen ersetzt sind.

    Bei den von dir angegebenen Maßen könnte es auch ein Gewinde M8 x 0,75 sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Als Entkalker die flüssige Version (Ameisensäure) vom DM verwenden. 1:1 mit dest. Wasser verdünnen und kochend einwirken lassen.

    Wenn nichts mehr sprudelt, die Lösung verwerfen und ein zweites Mal mit neuem Ansatz absäuern.

    Den Wechsel des Entkalkers solange wiederholen, bis auch beim neuen Ansatz keine Blasen mehr aufsteigen.

    Dann alles bei 100 Grad trocknen und den Spalt mit Caramba fluten.

    Erst dann, mit exakt passendem Werkzeug, drehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Die Probleme mit Kesselstein hast du ja mit Regenwasser im Griff. Wenn für dich der Rost das Problem ist, dann solltest du dich um die 99,9 % der Zeit kümmern, in der der Kessel kalt abgestellt steht.

    Da gilt es den Zutritt von Feuchtigkeit und Sauerstoff zu verhindern, die für die Korrosion verantwortlich sind.

    Dieses Thema ist hier aber schon in epischer Breite diskutiert worden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Die Bremsklötze aus Eichenholz sind so lange gut, wie auf trockenen Schienen gefahren wird.

    Ein Mal auf verölten Schienen gefahren und die Bremse funktioniert mit diesen Bremsklötzen nie wieder.

    Der Tip ist dehalb nichts für Echtdampfer, die mal nach Friedrichshafen fahren wollen oder auf einer Anlage zusammen mit einer (englischen) Lok, deren Zylinderentwässerung nach vorn auf die Schienen bläst.

    mfg

    Thomas

    Fazit: der vorbildgerechte Einbauort im Führerhaus seitlich neben/über dem Stehkessel soll den Nachteil mit sich bringen, dass sich der Injektor zu stark erwärmt und dann nicht mehr (richtig) funkionieren würde. Ist das tatsächlich so? Erfahrungen damit?

    Viele Grüße, Winfried

    Hallo

    Ob sich der Injektor bei einem Einbau im Führerhaus erwärmt hängt natürlich von den Temperaturen im Führerhaus ab.

    Wenn ich dann im Führerhaus unisolierte Kesseloberflächen sehe, dann ist es kein Wunder, das der Injektor mit gekocht wird.

    Wer sich die Fotos des Führerstandes meiner Lok ansieht, schaut überall auf Kesselverkleidung. Da gibt es keine großen unisolierten Heizflächen, an denen ich mir die Finger verbrennen kann.

    Die Kesselverkleidung ist bei mir aus 0,8 mm VA Blech, das ohne weitere Zwischenlagen auf die Abstandshalter geschraubt ist, die auf wenigen kleinen Stützen mit der Kesseloberfläche verschweißt sind.

    Die weiter oben geäusserten Befürchtungen können deshalb bei einzelnen Loks zutreffen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Beim Andampfen am Sonntag durften wir unsere Fahrgäste bei strahlendem Sonnenschein aber moderaten Temperaturen befördert.

    Getestet wurden natürlich die veränderten Injektoren. Beide lassen sich jetzt fast blind Bedienen. Der Wasserhan wurde nur ein Mal in die richtige Stellung gebracht. Danach reicht die Öffnung des Kugelhahns und die Förderung beginnt, fast ohne das Wasser aus dem Schlabberrohr austritt. Beim Abstellen fließt etwas ein Schnapsgls Wasser aus der Leitung.

    Auch der Injektor vom Thomas Krämer fördert jetzt nahezu Geräuschlos. Seine Fördermenge ist in dieser Einbausituation etwa doppelt so hoch, wie die des kleineren Standard Injektors von EE.

    Die Geschwindigkeit der Öffnung des Kugelhahns in der Dampfzuleitung hat keinen Einfluss auf die Funktion der Injektoren. Schnelle Öffnung führt zu schnellem Anspringen der Förderung.

    So gibt es keine langen Fahrten mit abblasendem Sicherheitsventil mehr, auch während der Fahrt reich ein blinder Hangriff zur Kesselspeisung aus. Genau so, wie es sein soll.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Wolfgang

    Die Gleitbahnen aller meiner Dampflokomotiven sind aus HSS Co 10 Vierkant Rohlingen hergestellt.

    Dabei ist der Drehling auf die Länge der eigentlichen Gleitbahn gekürzt. Die Befestigungsenden aus S 235 sind mit WIG an die Enden angeschweißt.

    Damit die Härte nur in einem kurzen Bereich verloren geht, habe ich immer nur tropfenweise Geschweißt und danach wieder abkühlen lassen, ohne das die Gleitbahn heiß wurde.

    Die sichtbare Einfräsung an der Aussenseite ist mit einem Korund Scheibenschleifer mit der entsprechenden Dicke, mit höchster Drehzahl eingeschliffen worden. Dabei habe ich den Staubsauger die ganze Zeit laufen lassen, damit der Keramik Schleifstaub nicht in die Führungen meiner Fräsmaschine gelangt.

    Verschleis kenne ich an diesen Gleitbahnen nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Für meine Dampflok bin ich auf der Suche nach einer Rohrreinigungsbürste für die Kesselrohre.

    Die Bürste sollte etwa 20mm Durchmesser haben und mit Griff etwa 1,2 m lang sein.

    Kennt ihr da einen bewährten Lieferanten, der so etwas liefert. Die Suche im Netz ergab bisher nicht das passende Ergebnis.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Mich würde trotzdem interessieren, woher solche Mengen Schmierstoff kommen, das der Reibwert so stark sinkt.

    Bei uns haben wir nämlich das Problem, das ohne Spurkranzschmierung der Verschleis an der Aussenschiene unserer Kurven mittlerweile bedrohliche Maße annimmt. Da steht in nächster Zeit ein Wechsel der Schiene an.

    Das könnte mit Schmierung etwas verzögert werden.

    mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Am Wochenende ist endlich der Führerhausboden fertig geworden. Mit der Holzarbeit habe ich mich wirklich schwer getan.

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    Dabei war die Beschaffung der Leisten noch Einfach.

    Aber diese winzigen Schrauben sind nicht meine Welt. Zum Glück habe ich von meinem Schreiner Leisten aus Eichenholz bekommen, Das ist so hart, das man fast Gewinde rein schneiden kann.

    Die Verbindung von Unterkonstruktion und Boden sind M2 Senkkopfschrauben. Die habe ich mit 1,8mm Vorgebohrt. Direkt ins Holz geschraubt sitzen sie sehr fest.

    Der mittlere Teil des Bodens ist herausnehmbar, damit ich an den Aschkasten heran komme und den Rost herausnehmen kann, ohne das Holz zu verbrennen.

    Das Schutzblech am Feuerloch ist 0,5 mm Messing Riffelblech vom Wilms, das ich brüniert habe, damit es keine Flecken bekommt.

    Unschlüssig bin ich noch, ob die Holzoberfläche noch behandelt werden soll. Wahrscheinlich bekommt sie aber durch den Kohlenstaub und Asche von alleine die richtige Patina.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Über 30mm hohe Winkel springt kein Akku, vor allem nicht dies Gewichtsmonster. Niederhalter habe ich noch nie eingebaut.

    Volker

    Hallo

    Bei mir ist jede Batterie entweder mit einem Spanngurt oder einer Verschraubung gegen Heraushüpfen gesichert.

    Die Gefahr sind nicht die Schienen, sondern der Transport im Auto. Wenn ich die Schlaglöcher nach diesem Winter hier sehe, kann das ganze Auto hüpfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Constantin

    Meine beiden ersten Kessel sind aus normalmem Kesselbaustahl St 35 und P265 von mir selbst geschweißt worden. Beide Kessel funktionieren seit fast zwei Jahrzehnten klaglos, obwohl mir prophezeit wurde, das meine Konstruktion aus Schwarzstahl mit eingewalzten Kupferrohren schnell durchkorrodiert.

    Dagegen hat der bekannte Edelstahl Papst W.D. Heinrich seine 5“ Br 44 in erwas mehr als 20 Jahren schon mit dem zweiten Edelstahl Kessel wegen Kesselschaden abgestellt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Wolfgang

    Um die Schmerzen in der Geldbörse beim Einkauf von passendem RG7 Material etwas zu lindern, kann ich dich trösten, das sich das Zeug gut Zerspanen lässt.

    Bei der Materialpaarung HSS-RG7 habe ich bei keiner meiner Lokomotiven bisher nennenswerten Verschleiß festgestellt.

    Da man das im Alltag sieht, würde ich keinen Kunststoff für die Gleitplatten einsetzen. Dazu kommt, das schon bei einer leichten Undichtigkeit der Kolbenstangen-Stopfbüchse an der Kreuzkopfgleitbahn für Kunststoff recht hohe Temperaturen erreicht werden.

    Solltest du trotzdem Kunststoff verwenden, so kann ich dir das Material IGLIDUR Z von IGUS empfehlen. Das hat sich in meiner Lok z.B. als Kolbenstangen-Tragbuchse im Zylinder bewährt. Da ist bei mir die Materialpaarung: verchromte Kolbenstange-Iglidur-Z.

    mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Hier einmal der Ablauf der Herstellung eines Teils meiner Lok:

    Zuerst benötige ich eine Zeichnung oder Skizze. Je nachdem, was mir zur Verfügung steht, verwende ich Fotos oder Originalzeichnungen als Basis.

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    Das aktuelle Bauteil sind die beiden Griffstangen auf dem hinteren Ende des Wasserkastens vom Tender.

    Da sich aus dieser Zeichnung noch keine Maße abnehmen lassen, fertige ich mir mit Photoshop eine Ausschnittsvergrößerung in oder nahe Modellgröße.

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    Das wird ausgedruckt und kommt mit in den Keller.

    Das Bauteil ist aus 20mm Rund St37. Die Spitze wird mit der Kugeldrehvorrichtung und der Schaft mit dem auf 1,4 Grad eingestelltem Oberschlitten gedreht.

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    Die Sockelplatte wird von unten angeschweißt und anschließend Plan gedreht, damit die Stange auch senkrecht steht. Auf den Tank kommt eine Grundplatte gleicher Größe, die aber aus VA 1.4301 besteht, damit sie auf dem Edelstahlblech des Wassertanks mit PUK verschweißt werden kann.

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    Die Bolzen in der Basisplatte sind eingeschraubte Gewindestücke, die von der Unterseite mit PUK verschweißt und damit gegen Verdrehen gesichert sind.

    Fertig montiert sieht das dann so aus:

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    Mal sehen, wie lange es dauert. bis irgendjemand versucht, den Zug an diesen Stangen zu Schieben und dabei den Tank verbiegt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Constantin

    Bei der Lektüre deines Bauberichtes ist mir aufgefallen, das deine schönen Achspumpen mit der Rahmenverstärkung des Rauchkammerträgers und des Widerlagers der Zylinderbefestigung kollidieren.

    Wie hast du dir denn diese Konstruktion vorgestellt?

    Hier ein Bild des gleichen Bereichs meiner Lok. Für eine Pumpe blieb mir kein Platz

    Bild:

    mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Constantin

    Danke für deinen schönen Baubericht.

    Bevor du an die Fertigung kritischer Stangen des Triebwerks gehst, empfehle ich dir dringend, den Rahmen fertig zu Bauen.

    Die fehlenden Rahmendedeckbleche, Achsgabelstege und Winkel zu deren Befestigung tragen erheblich zur Stabilisierung des Rahmens bei.

    Nur die Treibachse sollte spielfrei gelagert gelagert sein. Die Kuppelachse benötigt etwas Luft in ihrer Rahmenführung, damit das Triebwerk beim Einfedern einer Achse nicht klemmt.

    Viel Spaß bei deinem schönen Projekt wünscht

    Thomas


    PS: Es ist nicht mehr Arbeit massgetreu zu arbeiten als auf ungefähr, nachher tut es dir leid.

    L.G. Marc

    Hallo

    Dem kann ich nur ausdrücklich Beipflichten.

    Wie viele Details du ausführst kannst du später immer noch entscheiden.

    „Ungefähr“ gebaut wird es aber nur noch ein weiterer Fahrklotz, mit dem du z.B. beim EDHT nichtwillkommen bist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas